Strategien und Tipps gegen Nervosität beim Vorstellungsgespräch (Sponsored Post)

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Jeder kennt das Gefühl: Die Hände zittern und werden eiskalt, die Knie dagegen weich. Der Mund wird trocken, gleichzeitig schlägt das Herz rasend schnell. Auch die Atmung beschleunigt sich. Man fühlt sich angespannt, unsicher und bekommt Angst. Ein mulmiges Gefühl macht sich in der Magengrube breit.

All diese Symptome kennzeichnen Nervosität. Leider setzt diese bei vielen Personen vor wichtigen Ereignissen wie Vorstellungsgesprächen, jedoch auch vor Prüfungen, dem ersten Date oder öffentlichen Auftritten ein. Zwar reagiert jeder Mensch in dieser Situation etwas anders. Dennoch gibt es Strategien und Tipps, die Menschen speziell beim Bewerbungsgespräch gegen ihre Nervosität helfen.

 




Regelmäßiger Sport als Abhilfe

Grundsätzlich gibt es einige Dinge, die die Menschen immer tun können, um mit Stress-Situationen in ihrem Alltag besser zurechtzukommen. Zunächst hilft es ganz allgemein, Sport zu treiben. Bereits eine halbe Stunde pro Tag erhöht die Körperbeherrschung und das Wohlbefinden, viele sagen auch, das Selbstbewusstsein. Wer sich vornimmt, dies zu tun, sollte sich in Ruhe eine Sportart suchen, die auch wirklich Spaß macht. Ansonsten bleibt es beim guten Vorsatz und es ist nichts gewonnen.

 

Atmung in Stresssituationen

Vor einem Bewerbungsgespräch geraten viele Menschen in Stress. Evolutionär bedingt atmen wir in diesen Situationen hastiger und flacher. So gelangt weniger Sauerstoff ins Blut. Dadurch steigt der Anteil an Kohlensäure und die Muskeln werden angespannt. Der Körper versucht so, die Wahrnehmung zu erhöhen und härtet sich gegen Schmerzen ab. Doch atmen wir über einen längeren Zeitraum so oberflächlich, werden wir müde und können die Konzentration nicht mehr aufrecht halten. Dies ist jedoch für ein Job-Interview ungünstig. Grundsätzlich sollte man versuchen, bewusst und intensiv zu atmen. Dabei atmet man durch die Nase ein und durch den leicht geöffneten Mund wieder aus.

 

Gezielte Atemübungen

Eine leichte Übung, wenn man schon unterwegs zum Termin ist, besteht darin, beidhändig die Fäuste zu ballen (Daumen innen). Dann presst man alle Finger in der Faust immer fester zusammen, behält eine intensive, jedoch gleichmäßige Atmung bei und zählt im Kopf bis 10. Man löst die Faust und klatscht drei Mal in die Hände.

Eine Übung für den Abend vor dem Vorstellungsgespräch nimmt vor dem Einschlafen die Nervosität. Dazu legt man sich im Bett auf den Rücken. Die Hände legt man auf den Bauch und fühlt die folgenden Atembewegungen dabei: Man atmet drei Mal aus und ein. Darauf zieht man die Luft gezielt und langsam durch die Nase und lässt sie in die Lunge strömen. Dabei ist es wichtig, dass sich das Zwerchfell ausdehnt. Durch Bauch, Brustraum, Luftröhre und schließlich den leicht geöffneten Mund strömt die Luft wieder aus. Erst wenn der Körper wieder Sauerstoff braucht, sollte man nach einer angemessenen Pause einatmen. Wenn Hände oder Füße kribbeln oder sich ein Schwindelgefühl bemerkbar macht, sollte die Übung langsam beendet werden.

 

Körperliche Auswirkungen vermeiden

Gegen den trockenen Mund sollte man nicht unbedingt viel trinken, da man sonst vielleicht Harndrang während des Bewerbungsgesprächs verspürt. Es ist sinnvoller, Pastillen oder Pfefferminzbonbons zu lutschen. Manchen Menschen hilft es auch, bei der Anfahrt zum Termin Kaugummi zu kauen. Das Kauen oder Lutschen als Tätigkeit wirkt hierbei entspannend.
Viele Menschen schwitzen unter den Achseln, jedoch auch an den Händen oder in anderen Körperregionen, wenn sie in Nervosität geraten. Hautverträgliche Deodorants, Achselpads von Hygieneanbietern wie Laxelle* oder Stofftaschentücher für die Hände sind hier probate Lösungen.
Der charakteristische „kalte Schweiß“, der aus Anspannung und nicht aufgrund erhöhter Temperaturen vom Menschen gebildet wird, kann so verhindert werden. Auch bei sommerlichen Temperaturen sind Achselpads eine gute Lösung, um unangenehme Schweißflecken auf der Bluse oder dem Hemd zu vermeiden. Dies wiederum gibt einem auch mehr Sicherheit beim Job-Interview.

 

Vorbereitung, Wohlbefinden

Jeder Mensch weiß am besten, wie er sich wohlfühlt. Und dies sollte er auch bei einem wichtigen Termin, der über die Karriere entscheidet. Dazu gehören Kleidung und Look. Es ist aber auch förderlich, gut vorbereitet zum Termin zu kommen. Neben der Beschäftigung mit der Firma und möglichen Fragen sollte man den Anfahrtsweg akribisch planen. Die Seiten der Deutschen Bahn, des örtlichen Nahverkehrs und Google Maps sollten dabei ebenso zu Hilfe genommen werden wie – beispielsweise in den Wintermonaten – die Wettervorhersagen und Staumeldungen. Wer merkt, dass schon bei der Anfahrt alles wie am Schnürchen läuft, geht entspannter und sicherer in das Bewerbungsgespräch – und dies wird den Personalbeauftragten nicht verborgen bleiben.

 

Positive Thinking

Zudem sollte sich jeder Mensch, der vor einem Vorstellungsgespräch steht, seine eigenen Stärken bewusst machen. Ohne die entsprechende Qualifikation wäre man nie eingeladen worden. Man hat also eine realistische Chance – und wenn daraus nichts wird, gibt es entsprechende Posten in anderen Firmen oder Institutionen.

Am Abend vorher, am besten direkt vor dem Einschlafen, sollte man sich auf die entscheidenden Dinge fokussieren: Eine Firma zeigt Interesse an meinen Fähigkeiten. Ich habe die Möglichkeit, einen Schritt weiter in meiner Karriere zu gehen, mehr Geld zu verdienen und eine Bestätigung für mich selbst zu erfahren. Ich kann das Beste daraus machen.

Und das Wichtigste ist: Falls der Arbeitgeber mich nicht nimmt, geht die Welt nicht unter. Schließlich zeigt eine Einladung zum Job-Interview, dass ich für den Arbeitsmarkt insgesamt interessant bin, sodass noch andere Arbeitgeber auf mich zukommen werden. All dieses positive Denken trägt ebenfalls dazu bei, den Menschen die Nervosität zu nehmen.

 

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